Verfasst von Flyblogger am 22. März, 2008
Jetzt zur Abwechslung mal eine Nassfliege, und zwar eine schwere Partridge Spider.
Material:
Haken: Hayabusa Fly 572 # 10 bis #14
Bindfaden: 6/0 schwarz
Thorax: pinkes Czechdubbing
Körper: Kupferdraht
Hechel: Reebhuhnhechel
Schritt für Schritt:
1. Widerhaken andrücken, Haken einspannen
2. Grundwicklung auf das erste Drittel legen, Kupferdraht einbinden
3. Den Körper mit Kupferdraht wickeln
4. Den Thorax formen
5. Die Hechel direkt am Dubbing einbinden, dort einen spärlichen Hechelkranz formen, abbinden, lackieren, fertig!

Kommentar:
Durch die Kupferbeschwerung lässt sich diese Fliege recht tief führen, bzw. auch bei schnellerem Wasser fischen. Die hier gezeigten Farben sind nur Vorschläge, die eher als Reizfarben fungieren, wenn man die Fliege in gedeckten Farben bindet mag das unter Umständen an viel befischten Gewässern von Vorteil sein. Der Dubbingthorax lässt sich auch durch eine Tungsten- oder Kupferperle beliebiger Farbe ersetzen, wenn man die Fliege noch tiefer fischen möchte.
Viel Spaß und Petri Heil!
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Verfasst von Flyblogger am 22. März, 2008
Hier mal die klassische Red Tag, also eine Trockenfliege die schon viele Fische verführt hat.
Material:
Haken: Partridge SLD # 12 bis #20
Bindfaden: 6/0 schwarz
Schwanz: rote Wolle oder Polypropylenegarn (schwimmt besser!)
Körper: Pfauengras
Hechel: braune Hahnenhechel
Schritt für Schritt:
1. Haken einspannen und ausrichten
2. Grundwicklung legen, Schwänzchen und Pfauengras hinten einbinden
3. Einen sparsamen Körper aus Pfauengras bis ca. 1/4 vor dem Öhr winden
4. Die Hechel nach vorne einbinden und den Hechelkranz legen
5. Die Hechel direkt am Pfauengras abbinden, dort einen Abschlussknoten bzw. ein paar halbe Schläge machen, lackieren, fertig!

Kommentar:
Die Red Tag ist wohl eine der ersten Trockenfliegen mit denen man als Fliegenfischer hierzulande in Berührung kommt, von daher ist sie es mehr als Wert hier vorgestellt zu werden! Wie ich vor kurzem gelernt habe ist die original Red Tag die Imitation eines kleinen Käfers (den Namen habe ich bedauerlicher Weise vergessen) und wird dazu in den Größen zwischen 16 und 20 gebunden, somit sind also Red Tags auf größeren Haken eigentlich keine Red Tags mehr – aber wen juckts? Sie fangen gut, und das zählt doch, oder?
Der Vorteil der oben beschriebenen Bindeweise ist, das kein Kopfknoten sichtbar ist, was ich sehr schön finde (ist auf dem Foto auch ganz gut zu erkennen). Ganz besonders erfolgreich ist die Red Tag auf Äschen wodurch sie sich hierzulande einen Namen gemacht hat
Viel Spaß un Petri Heil!
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Verfasst von Flyblogger am 22. März, 2008
So, wieder eine neue Fliege im Flyblog: die Stimulator, eine Fliege die es in sich hat!
Material:
Haken: Partridge Klinkhamer #12
Bindfaden: 6/0 schwarz
Schwanz und Flügel: Weißes Elchhaar
Kopf: oranges Dubbing
Abdomen: grüngelbes Dubbing
hintere Hechel: braune Hahnenhechel
vordere Hechel: grizzly Hahnenhechel
Schritt für Schritt:
1. Haken einspannen und ausrichten
2. Grundwicklung legen, Schwänzchen und die braune Hechel hinten einbinden
3. Einen sparsamen Körper aus grüngelbem Dubbing bis ca. 1/3 vor dem Öhr winden und die Hechel im Palmerstil darüber legen.
4. Flügel und dann die grizzly Hechel einbinden, dann den Kopf sparsam dubben.
5. Den Kopf wieder im Palmerstil behecheln
6. Die Fliege mit einem Kopfknoten abschließen, lackieren, fertig!

Kommentar:
Die Stimulator kann einerseits einen Grashüpfer imitieren, oder eine Steinfliege, dann bieten sich aber eher gedecktere Farben und kleinere Haken an, oder aber sie ist wunderbar als Such- und Reizfliege einsetzbar. Im Rauwasser weißt sie durch die Palmerhecheln eine wunderbare Schwimmfähigkeit auf, was mach auch dazu nutzen kann sie ein bisschen schlittern zu lassen, was vor allem bei einem Köcherfliegenschlupf erfolgversprechend ist! Ich verwende die Stimulator oft wenn gar nichts geht, hin und wieder lässt sich doch ein Fisch zum Steigen überreden.
Viel Spaß und Petri Heil!
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